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Nachhaltige Verpackung - gibt es wirklich eine einfache Lösung?

Nachhaltige Verpackung - gibt es wirklich eine einfache Lösung?

Plastik ist günstig, Plastik ist praktisch, Plastik ist groß und klein (und sogar mikro) und eigentlich überall. Alternativen gibt es kaum oder es herrscht Verwirrung, was denn nun wirklich als umweltfreundlich gilt.

Auch die wissenschaftliche Untersuchung zum Thema ist noch eher spärlich. Was wir jedoch wissen ist: Plastik braucht Jahre, um zu verrotten und auch wenn wir die Müllberge hier nicht unbedingt zu sehen bekommen - Flora und Fauna leiden sehr unter der regelrechten Überschwemmung mit Kunststoffen.

Plastik - Kunststoff- was ist das eigentlich?


Zu den Kunststoffen zählen Thermoplaste, Polyurethane, Duroplaste, Elastomere, Klebstoffe, Beschichtungen und Dichtungsmassen.(1) Sie zeichnen sich durch besondere Belast- und Formbarkeit aus, außerdem sind sie besonders temperaturbeständig. Abgesehen von speziellen Biokunststoffen werden sie aus nicht-erneuerbaren Rohstoffen wie Erdöl, Kohle oder Erdgas gewonnen.(2) In Kosmetika und Kleidung findet sich außerdem häufig Mikroplastik (Polyethylen), das aus so kleinen Teilchen besteht, dass Kläranlagen u.ä die Verbreitung in unseren Gewässern nicht stoppen können und somit Tiere und auch Menschen das Plastik wieder in ihren Körper aufnehmen.(3)

Entwicklung und Kennzahlen in der Plastikproduktion

Die Menge der Plastikproduktion ist in der Vergangenheit erheblich angestiegen. Das reine Produktionsvolumen hat sich laut Statista von 1976 auf 2018 versiebenfacht.(4) Deutschland ist führende Produktionsnation sowie führend im Außenhandel und der Forschung und Entwicklung im europäischen Vergleich.(5) In den letzten Jahren wurde vermehrt auf Biokunststoffe gesetzt, die jedoch ebenfalls in der Kritik stehen. Dies liegt darin begründet, dass auch nachwachsende Rohstoffe nicht endlos verfügbar sind und der Anbau dieser die Wachstumsflächen und Ressourcen ernährender Rohstoffe einschränkt.(6) So kann dies zwar für langlebige Produkte eine Alternative sein, als Wegwerfprodukt ist sie jedoch ähnlich ungeeignet.

Seit 2018 geht das Fraunhofer Institut von circa 450.000 Tonnen Plastikeintrag, also schlichtem Abfall und somit Eintrag in die Umwelt, aus.(7) Weltweit wurden im Jahr 2015 nur 9 Prozent aller Kunststoffe wiederverwertet.(8) Das heißt im Umkehrschluss: riesige Mengen an Plastik werden schlicht gelagert oder verbrannt. Durch die Verbrennung gehen 70% der aufgewendeten Energie verloren und widersprechen so gänzlich einer nachhaltigen Lebensweise.(9)

Nachhaltige Verpackungsalternativen

Reduce, reuse, recycle! Was können wir als Verbraucher*innen genau tun? Und wie anfangen? Selbstverständlich sind die größten Auswirkungen auf die Umwelt in der Wirtschaft zu finden und bilden da auch den größten Handlungsbedarf ab. Trotz alledem kann jede*r einzelne im eigenen Konsumverhalten unnötigen Kunststoffmüll vermeiden. Das kann ganz unterschiedlich aussehen:

In Bezug auf Recycling gibt es auch Materialien, die deutlich höhere Anteile an wiederverwertbaren Möglichkeiten haben. Dazu zählt Glas, Metall und Papier bzw. Karton.

Die meisten Verpackungen, gerade von Snacks und Naschereien bestehen aus Polypropylen.(10) Teilweise, wie bei Pausenfudder, werden Teile der Verpackung mit schonenderen Recyclingmaterialien wie Pappe ersetzt, erfordern dann aber die Aufmerksamkeit der Konsument*innen: die Verpackung muss getrennt entsorgt werden.

Außerdem haben wir eine Reihe von Produkten, die Wachspapier oder heim-kompostierbare Zellulosefolie als Verpackungsmaterial verwenden. Die zersetzt sich innerhalb von 6 Monaten, aber selbst in der Verbrennung entstehen für diese Verpackung keine schädlichen Stoffe. Dazu kommt beispielsweise nurnoch eine dünne Stärkeblendschicht und Papier. Selbst die Druckfarben sind dann bio. Mehr und mehr Hersteller entscheiden sich für diese Alternativen. Neue Verpackungsmaterialien werden erforscht und getestet. Dazu zählen Holzfasern, Algen und anderen Pflanzenfasern wie Bambus, und sogar Pilze.(11) 

Durch den hohen Plastikeintrag vor allem bei Einwegprodukten wird aber schnell klar: es braucht einen Anreiz für Verbraucher*innen und Unternehmen, auf Verpackung grundsätzlich zu verzichten, sie mehrfach zu verwenden oder aber die neuen Materialien günstiger zu machen, als das Plastik aktuell ist – um nicht nur euch Interessierte, sondern auch eine kritische Masse zu erreichen. Noch wirkt sich die Sonderstellung stark auf den Preis aus. Da hilft nur mehr Nachfrage nach alternativen Verpackungen zu Plastik.

Philipp Sommer, stellvertretender Bereichsleiter Kreislaufwirtschaft der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) fasst zusammen: „1. Ganz allgemein ist es am besten, Verpackungen zu vermeiden. 2. Wenn eine Verpackung notwendig ist, ist Mehrweg normalerweise die beste Option. 3. An dritter Stelle kommen dann Einweg-Verpackungen, die aus Recyclingmaterialien bestehen und besonders recyclingfähig sind.“

Plastikfrei: Beispiele für Einsteiger*innen:

  • Die Aktion #plastikfasten des BUND parallel zum Osterfest, um bewusster auf die großen Mengen erzeugten Plastikabfalls aufmerksam zu machen.
  • Verpackungen direkt weglassen: Kosmetika wie Shampoo etc. verpackungsfrei bzw. fest kaufen oder selbst machen, Glastiegel bevorzugen, eigene Einkaufs- und Obst-/Gemüsetaschen mit in den Supermarkt nehmen.
  • In Unverpacktläden einkaufen.
  • Auch mit Kids möglich: in der Kita und beim Spielzeugkauf auf pvc-/weichmacherfreie Optionen zurückgreifen.(12)
  • Eigene Kaffee-/Teebecher und Trinkflaschen dabei haben, statt Wegwerfversionen immer wieder nachzukaufen. Und weniger schleppen muss man mit Wasser aus dem Hahn sowieso.
  • An Müllsammelaktionen teilnehmen und Strände, Wälder und andere naturbelassene Orte auf der Erde von unserer Belastung befreien.

Bei Pausenfudder ist eine Möglichkeit geplant, sich plastikfreie Alternativen gesondert anzeigen zu lassen. Diese könnt ihr dann entsprechend der Verpackung recyclen und ihnen nach dem Snack neues Leben einhauchen lassen.


1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167099/umfrage/weltproduktion-von-kunststoff-seit-1950/

2 https://m.simplyscience.ch/kids-liesnach-archiv/articles/was-ist-eigentlich-plastik.html

3 https://www.quarks.de/umwelt/muell/fakten-zu-mikroplastik/

4 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167099/umfrage/weltproduktion-von-kunststoff-seit-1950/

5 https://de.statista.com/themen/3094/kunststoffindustrie-in-deutschland/

6 https://www.bund.net/themen/chemie/achtung-plastik/alternative-bioplastik/

7 https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/presse-medien/pressemitteilungen/2018/konsortialstudie-mikroplastik.html

8 https://www.researchgate.net/publication/318567844_Production_use_and_fate_of_all_plastics_ever_made

9 https://www.bund.net/ressourcen-technik/abfall-und-rohstoffe

10 https://www.bund.net/themen/chemie/achtung-plastik/schadstoffe-in-plastik/

11 https://utopia.de/ratgeber/nachhaltige-verpackungen/

12 https://www.bund.net/themen/chemie/achtung-plastik/pvc-freie-kita/

Bettina Thum
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LoveRaw - die Butter Cup-Erfolgsgeschichte aus England

LoveRaw - die Butter Cup-Erfolgsgeschichte aus England

LoveRaw- Von der Bankerin zur Gründerin veganer Schokoladensnacks

Ursprünglich kommt die Gründerin Rimi aus der Bankenbranche[1], kündigte ihren Job und zog nach Spanien zu ihrem Mann. Dort entdeckte sie die gesunde Ernährung für sich, die ihr besonders in der traurigen Zeit, in der ihr Vater starb, half. Mit ihrer Erfahrung für die gesunde Lebensweise und der Frustration in Supermärkten auf der Suche nach nährstoffreichen Snacks, beschloss sie, ihr eigenes Food-Start-Up zu gründen. Dafür hatte sie 2013 allerdings zu Beginn nur 600 Pfund zur Verfügung. Doch die Gründerin teilte sich das Budget clever ein und schaffte es, ihr Unternehmen zu gründen. Dies war die Geburtsstunde von LoveRaw.[2] Rimi stellte sich mit ihrem Unternehmen auch in der TV-Sendung Dragons‘ Den für Jungunternehmer vor, aber verzichtete auf ein Investment-Angebot[3] und hörte auf ihr Bauchgefühl den Deal mit zu hoch geforderten Anteilen abzulehnen und trotzdem nicht aufzugeben, sondern weiter zu machen[4].

 

Die veganen Butter Cups von LoveRaw und wie sich das Unternehmen etablierte

Anfangs experimentierte Rimi mit ihrer Küchenmaschine, bis die beliebten Butter Cups rauskamen. Trotz schwieriger und turbulenter Startzeiten schaffte es LoveRaw, Millionen von Butter Cups zu verkaufen und auch privat ist die Gründerin mit zwei kleinen Kindern eine richtige Powerfrau.[5] Mittlerweile sind die Snacks in großen englischen Supermärkten und Drogerien wie Waitrose, Holland&Barret, Boots und vielen mehr gelistet.[6] Einer der ersten Kreationen von LoveRaw war der Peanut Butter Cup mit leckerer, zarter Erdnussfüllung – alle Cups kommen ganz ohne raffinierten Zucker aus, sind glutenfrei und natürlich zu 100% vegan.

 

Wofür steht der Name LoveRaw?

Der Name LoveRaw steht für die Mission des Schokoladenunternehmens von Rimi und ihrem Mann und Geschäftspartner Manav. Ihr Ziel ist es, ein ehrliches, transparentes Unternehmen zu sein und zu bleiben und in für die Herstellung der Produkte keine unnötigen künstlichen Zusatzstoffe zu verwenden. Dabei ist es Rimi und Manav besonders wichtig, kein politisches und stigmatisiertes Image des veganen Lebensstils aufzubauen oder aufgedrückt zu bekommen, sondern zu beweisen, dass vegane Schokolade einfach so richtig lecker ist. Die Produkte von LoveRaw sollen für „unvegan vegan“-Schokoladenliebhaber sein - somit natürlich Veganer ansprechen, aber nicht nur. Möglichst viele Menschen, die gerne Schokolade essen, aber auf raffinierten Zucker, künstliche Zusatzstoffe, Gluten und Palmöl verzichten möchten, möchte LoveRaw erreichen.[7]

 

LoveRaw – bei Pausenfudder im Shop

Wir haben die feinen Schokoladen Cups in vielen verschiedenen Sorten für euch im Sortiment, wie beispielsweise Salted Caramel, Cookie Dough oder den Klassiker Peanut Butter – probiert die schokoladigen Cups, das werdet ihr nicht bereuen!

 

Quellen:

[1] BusinessLive

[2] EatLoveRaw - Blog

[3] DailyMail - Love Raw in Dragons' Den

[4] Forbes - LoveRaw

[5] EatLoveRaw - About Us

[6] EatLoveRaw - Stocklist

[7] EatLoveRaw - FAQ

Clara Feuerstein
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Chia-Samen - das steckt im Superfood

Chia-Samen - das steckt im Superfood

Was bewirken Chia-Samen im Körper?

Chia Samen gelten als Superfood und werden in der veganen Küche gerne als Zutat für Smoothies, Salate und als Hauptzutat des „Chia-Puddings“ eingesetzt. Doch was genau bewirken die kleinen Super-Samen im Körper? Was macht sie gesund? Und gibt es auch eine heimische Alternative? Diese Fragen und die wichtigsten Fakten erfahrt ihr in folgendem Blog-Beitrag.

Wie viel Chia-Samen darf man am Tag essen?

Die empfohlene Tagesdosis des Superfoods Chia beträgt am Tag maximal 15 Gramm laut Europäischer Behörden. Beim Konsum dieser Menge gilt Chia als gesundheitlich unbedenklich.[1] Ein bis zwei Esslöffel entspricht ca. 15 Gramm der Samen. Weicht man Chia Samen in Wasser oder Pflanzenmilch ein und lässt sie – zum Beispiel über Nacht – quellen, können sie ihr Volumen bis auf das 10-fache vergrößern.[2] Für ein schnelles Frühstück kann man die empfohlene Dosis (1-2 EL) in 150-200ml Flüssigkeit geben, gut verrühren und für einige Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Als Ergebnis erhält man einen gelartigen Brei, der einem Pudding ähnelt – ein Chia-Pudding.

Herkunft und Verwendung von Chia-Samen

Ursprünglich stammt die Chia-Pflanze aus Mexiko und gehört zu der Gattung der Salbeipflanzen und trägt den wissenschaftlichen Namen Salvia Hispanica. Die Pflanze hat eine lange Geschichte und war ein beliebtes Lebensmittel bei den Maya und Azteken.[3] Mittlerweile haben die kleinen Super-Samen viele Länder erobert und sind Bestandteil der gesunden und veganen Ernährung geworden. Doch was genau macht sie so beliebt?

Warum sind Chia Samen so gesund?

Chia-Samen sind besonders beliebt und gesund wegen ihrem hohen Omega-3-Fettsäuren Gehalt. Außerdem enthalten sie mehr Calcium als Milch, was besonders für die vegane Ernährung essentiell ist.[4] Neben Calcium enthalten Chia-Samen weitere Mineralstoffe wie Zink, Magnesium, Eisen und Kalium. Positive Eigenschaften der genannten Nährstoffe sind die Stärkung des Immunsystems sowie des Stoffwechsels.[5] Ebenfalls weisen Chia-Samen einen hohen Eiweißgehalt von ca. 16 Gramm auf 100 Gramm auf.[1]

Gibt es heimische Alternativen zu Chia-Samen?

Besonders der hohe Omega-3-Fettsäuren- wie auch der Proteingehalt sind besonders beliebte Eigenschaften der Chia-Samen. Jedoch bringen die heimischen Leinsamen, die häufig in Deutschland oder der EU angebaut werden, ebenfalls diese Vorteile mit sich.[6] Der Omega-3-Fettsäurengehalt ist sogar noch höher und der Proteingehalt ist mit ca. 18 Gramm sehr ähnlich wie der von Chia-Samen.[7]

 

Vor- und Nachteile von Chia-Samen

Trotz der vielen wichtigen Nährstoffe und gesunden Fettsäuren der Superfood-Samen Chia sollte man potenzielle Nebenwirkungen abwägen.

Chia verfügt über einen hohen Anteil Ballaststoffe, was bei zu wenig Flüssigkeitseinnahme mit Verstopfungen verbunden sein kann.[2] Darüber hinaus können Chia-Samen den Blutdruck senken.[1] Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten deswegen eher weniger Chia konsumieren oder verzichten. Die Samen werden meist aus Mittel- und Südamerika sowie Asien in die EU importiert und haben deswegen lange Transportwege. Bezüglich der damit verbundenen CO2-Bilanz gilt es diesen Aspekt zu bedenken.

Demgegenüber bereichern Chia-Samen die vegane Ernährung vor allem mit dem hohen Proteingehalt wie auch den Omega-3-Fettsäuren.[6] Besonders für Sportler und all diejenigen, die Wert auf viel Protein in ihrer Ernährung legen, eignen sich Chia-Samen hervorragend. Und auch die Menge an Calcium macht Milchprodukten mehr als nur Konkurrenz[4]. Die Fülle der aufgelisteten Nährstoffe wirken sich meistens sehr positiv auf das Immunsystem aus. Außerdem eignen sich Chia-Samen sehr gut für die schnelle Küche und neben Chia-Pudding können sie als Ei-Ersatz für Kuchen oder Verdickungsmittel für Fruchtaufstriche verwendet werden. 

Chia-Samen in unseren Produkten

In vielen unserer Produkte ist das Superfood Chia enthalten, wie zum Beispiel in dem nussig-zitronigem Keks von Kookie Cat - Chia Lemon. Aber auch im beliebten Frühstücksklassiker Bircher Müsli von DeliciouslyElla dürfen sie nicht fehlen. Der feinen veganen Praline von Yanns in der Sorte Chia Maca geben die Chia Samen das gewisse Etwas.

 

Quellen:

[1] Apotheken-Umschau

[2] Fit for Fun

[3] Chia.de

[4] EatSmarter

[5] Gesundheit.de

[6] Verbraucherzentrale

[7] Zentrum der Gesundheit

 

Clara Feuerstein
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Reissirup - alternatives Süßungsmittel aus Japan

Reissirup - alternatives Süßungsmittel aus Japan

Was ist Reissirup? Herkunft und Herstellung von Reissirup

Reissirup ist eine beliebte Süßungsalternative zu normalem Haushaltszucker. Er stammt ursprünglich aus Japan und wird aus Reismehl gewonnen.[1] Der Sirup zählt zu den ältesten alternativen Süßungsmitteln.[2] Für den Herstellungsprozess wird Reis zu Mehl gemahlen, mit Wasser vermischt und es werden Enzyme hinzugefügt, um die Reisstärke in Zuckerbausteine aufzuspalten. Die Eindickung zu Sirup erfolgt durch herausfiltern der Flüssigkeit.[3] Reissirup ist mittlerweile sehr verbreitet und in vielen Supermärkten und Bio-Märkten erhältlich.

 

Dosierung und Verwendung von Reissirup

Die Empfehlung zur Dosierung von Reissirup schwankt. Wer allerdings mit der Dosierung 1:1 (z.B. 100g Zucker = 100g Reissirup)[2] beginnt, geht wenig Risiko ein und kann nach Belieben noch etwas dazu geben, falls der Geschmack noch nicht süß genug ist. Zum Einsatz kommt Reissirup gerne bei Süßspeisen wie Desserts, Getränken oder auch im Porridge oder Bananenbrot am Morgen. Aber auch für die süße Abrundung herzhafter Gerichte eignet sich der Sirup sehr gut.

 

Reissirup und Fructose

All diejenigen, die unter einer Fructose-Unverträglichkeit leiden, werden sich besonders freuen, denn Reissirup enthält keinen Fruchtzucker.[4] Reissirup besteht aus einem Gemisch der Glucose, Maltose und Oligosaccharide und, im Gegensatz zu anderen Zuckeralternativen, nicht aus Fructose.[5] Andere Süßungsalternativen, wie Agavendicksaft, Dattel- oder Ahornsirup weisen im Gegensatz zu Reissirup einen sehr hohen Fructose-Anteil auf und eignen sich deswegen nicht bei Fructose-Intoleranz.

 

Verträglichkeit von Reissirup

Vor allem für Sportler und Menschen mit Histaminintoleranz[6] eignet sich Reissirup sehr gut, da im Gegensatz zu anderen Süßungsalternativen, keine Fructose enthalten ist, die den Darm bei Sport oder Bewegung lange beansprucht. Auch kann zu viel Fructose Blähungen und Unwohlsein verursachen. Diese Nebenwirkungen bleiben bei Reissirup meistens aus.[7]

 

Vor- und Nachteile von Reissirup

Reissirup weist neben nur wenigen Nachteilen, viele Vorteile auf, die nach den zu beachtenden Punkten aufgelistet werden:
Als Nachteil ist zu nennen, dass Reissirup nach wie vor ein Lebensmittel mit einem hohen Zuckeranteil bleibt, auch wenn dieser nicht wie beim Haushaltszucker aus viel Fructose besteht. Aus diesem Grund sollte die Dosierung nicht übermäßig erfolgen. Außerdem weist Reissirup einen hohen glykämischen Index[8] auf, was der Glucose geschuldet ist. 
Trotz der zu beachtenden Punkte bringt Reissirup viele Vorteile mit sich: Für Menschen mit Fructose-Intoleranz ist dieser Sirup eine ideale Alternative zu raffiniertem Zucker und anderen Sirup-Alternativen. Er eignet sich im Gegensatz zu Honig sehr gut für Veganer und ist außerdem glutenfrei.[9] Ebenfalls eignet sich Reissirup gut für Menschen mit einer Histaminunverträglichkeit.[6] Somit stellt der Sirup für viele Allergiker eine sehr gute Alternative dar. Auch sind in Reissirup Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium oder Eisen enthalten, die ihn im Gegensatz zu weißem Zucker nährstoffreicher machen.[9]

 

Reissirup in unseren Snacks

Viele unserer veganen Snacks enthalten Reissirup als Süßungsmittel, wie zum Beispiel die Gersten-Riegel von Tsampa, die sich auch besonders gut bei einer Fuctose-Intoleranz eignen. Aber auch der Coconut Chocolate Covered-Snack von Roobar und auch der Müsliriegel Cacao & Almond von Deliciously Ella wird mit Reissirup gesüßt.

 

Quellen:  

[1] Gesund Vital 

[2] Alnatura

[3] Utopia

[4] Fructosefrei

[5] Mitohnekochen

[6] Zuckerersatz

[7] Neue Osnabrücker Zeitung

[8] AOK

[9] Rundumgesund

Clara Feuerstein
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Hülsenfrüchte - Das steckt in Kichererbsen und Co.

Hülsenfrüchte - Das steckt in Kichererbsen und Co.

Sind Hülsenfrüchte gesund?

Erbsen, Linsen und Kichererbsen gehören zur Familie der Hülsenfrüchte und gelten als proteinreiche und gesunde Lebensmittel der pflanzlichen Ernährung. Doch was genau macht diese kleinen Erbsen oder Linsen so gesund? Mit dieser Frage werden wir uns beschäftigen und uns verschiedene Eigenschaften und Fakten rund um die Hülsenfrucht ansehen.

 

Hülsenfrüchte – das Thema Eiweiß und Low Carb

Wer sich auf pflanzlicher Basis ernährt, möchte natürlich auch kein tierisches Protein zu sich nehmen (wie Fleisch oder Eier), sondern sucht nach alternativen Lebensmitteln. Proteine sind neben Kohlenhydraten und Fetten einer der wichtigsten Nährstoffe für unseren Körper. Da unser Körper allerdings nicht in der Lage ist, diesen selbstständig herzustellen, muss er von uns Menschen durch die Nahrungsaufnahme zugesetzt werden. Hülsenfrüchte sind ein beliebtes Eiweißsubstitut zu tierischen Produkten und weisen einen Proteingehalt von ca. 20-40% auf.[1] Im Vergleich dazu haben Getreideprodukte beispielsweise einen Proteingehalt von nur 10-15%.[2] Gleichzeitig enthalten Hülsenfrüchte einen geringen Kohlenhydratanteil und eignen sich somit sehr gut für die Low Carb-Ernährung und zum Abnehmen.

 

Sind Hülsenfrüchte glutenfrei und vegan?

Hier kommen gute Nachrichten für alle, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden oder sich komplett vegan ernähren: Alle Hülsenfrüchte sind von Natur aus glutenfrei und vegan, solange sie nicht als Fertigprodukt mit getreideenthaltenden Zutaten oder Milchprodukten, z.B. im Hummus, versetzt sind.[3] In den Supermärkten gibt es immer mehr Hülsenfrucht-Produkte, die komplett glutenfrei sind, wie beispielsweise Pasta aus Linsen oder Kirchererbsen.[4] Hülsenfrüchte lassen sich ideal und super einfach – gemixt als Dip oder gekocht als Topping – in eurer bunten Bowl oder euren Salat verarbeiten.

 

Enthalten Hülsenfrüchte Histamin?

Leider gehören Hülsenfrüchte bei einer Histaminintolleranz nicht zu den empfehlenswerten Lebensmitteln.[5] Dabei enthalten Linsen und Co. selbst nicht viel Histamin; das Problem sind hier andere biogene Amine, die in Hülsenfrüchten vorhanden sind. Außerdem ist problematisch, dass die Hülsenfrucht ein Histaminliberator ist. Histaminliberatoren fördern die Ausschüttung von körpereigenem Histamin.[6] Aus diesen Gründen sollten Menschen mit Histaminintolleranz es vermeiden, Hülsenfrüchte in ihren Essensplan mit aufzunehmen.

 

Hülsenfrüchte – Vor- und Nachteile

Im Gesamtbild bieten Hülsenfrüchte viele Vorteile und nur wenige Nachteile.

Menschen mit Histamininintoleranz sollten Hülsenfrüchte meiden und können daher nicht von den nachfolgenden positiven Aspekten profitieren. Darüber hinaus können Hülsenfrüchte unangenehme Blähungen bereiten. Allerdings gewöhnt sich der Körper an den Verzehr von Hülsenfrüchten und die Beschwerden können im Zeitverlauf deutlich besser werden oder sogar verschwinden.[7]

Ein großer Vorteil von Hülsenfrüchten ist der hohe Proteingehalt und der gleichzeitig niedrige Kohlenhydratgehalt.[8]Somit versorgen die kleinen Linsen oder Kichererbsen Menschen, die sich Low Carb (kohlenhydratreduziert) ernähren möchten, oder einfach mehr Protein ihren Mahlzeiten zufügen wollen, mit reichlich Eiweiß. Da das Protein pflanzlich ist, eignet es sich optimal für die vegane und auch die glutenfreie Ernährung. Ein weiterer Vorteil von Hülsenfrüchten ist, dass sie reichlich Ballaststoffe und Vitamine enthalten. Besonders der Gehalt an B-Vitaminen ist hoch.[9]

  

Gibt es Snacks aus Hülsenfrüchten?

Aber natürlich ;-). In vielen unserer herzhaften Snacks sind Hülsenfrüchte enthalten. So zum Beispiel in den leckeren neuen Crackern von Deliciously Ella oder in den beliebten Flips von Hippeas. Und auch von der Marke Eat Real haben wir einige Sorten mit Hülsenfrüchten im Shop.

 

[1] Kunze, P., & Schocke, S. (2016). Vegane Eiweißwunder–Das Kochbuch: Leckere Gerichte aus Lupinen, Hülsenfrüchten, Soja und Nüssen. Goldmann Verlag.

[2] https://www.was-ist-zoeliakie.de

[3] https://www.was-ist-zoeliakie.de

[4] https://www.gesundheitstrends.com

[5] https://www.nahrungsmittel-intoleranz.com

[6] https://www.histaminarme-ernaehrung.de

[7] https://www.fitbook.de

[8] https://www.diaet-abnehmen.eu

[9] https://www.bzfe.de

Clara Feuerstein
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Agavendicksaft in unseren veganen Snacks

Agavendicksaft in unseren veganen Snacks

Agavendicksaft als Alternative zu Industriezucker

Der Trend sich bewusst und pflanzlich zu ernähren, stellt den Verzehr von normalem Haushaltszucker, so genannten raffinierten Zucker, immer wieder in Frage. Viele suchen eine Alternative, um Zucker ersetzen zu können. Eine vegane Alternative ist das Süßen durch Agavendicksaft. Aber was genau sind die Besonderheiten des Safts der Agave? Und welche Vor- und Nachteile gibt es im Vergleich zu normalem Zucker? Genau das wird im Folgenden näher beleuchtet.

 

Was ist Agavendicksaft? Wie wird Agavendicksaft hergestellt/gewonnen?

Agavendicksaft (oder auch Agavensirup genannt) wird aus der Agavenpflanze gewonnen. Um den Saft zu extrahieren, wird der Kern der Pflanze entfernt und es sammelt sich nachfolgend dadurch die süße Flüssigkeit. Diese wird durch Erhitzen eingedickt.[1] Je länger der Prozess des Erhitzens durchgeführt wird, desto süßer und dunkler wird der Agavendicksaft.[2] Dieser schmeckt süß und leicht karamellig.[3]

 

Wie dosiert man Agavendicksaft?

Das sirupartige Süßungsmittel ist im Vergleich zu Haushaltszucker intensiver im Geschmack. Deswegen sind für den Verzehr geringere Mengen ausreichend und so können im Vergleich zu herkömmlichem Zucker Kalorien eingespart werden. Die Konsistenz des Agavendicksafts trägt dazu bei, dass er sich sehr gut verarbeiten lässt.[3] Als Faustregel kann man sich merken, dass ca. 65 Gramm des Agavendicksafts 100 Gramm Haushaltszucker ersetzen können.[4]

 

Agavendicksaft und Blutzucker

Um eine Verbindung zwischen Agavendicksaft und dem Blutzuckerspiegel herstellen zu können, betrachtet man den Glykämischen Index: Der Glykämische Index (GI) gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel über den Normwert ansteigen lässt.[5] Agavendicksaft weist einen wesentlich geringeren GI als Haushaltszucker auf. Begründet werden kann dies durch den höheren Anteil an Fructose. Normaler Zucker hat ca. einen GI von 70%, wohingegen der des Agavendicksafts bei ca. 20% liegt.[6] Ein geringer Wert des GI führt dazu, dass der Blutzuckerspiegel langsamer ansteigt.[7] Im Gegensatz dazu steigt bei Lebensmitteln mit einem hohen GI der Blutzuckerspiegel deutlich rascher an und die Folge ist, dass dieser anschließend wieder schnell abfällt, was das Hungergefühl verstärkt.[8]

 

Vor- und Nachteile von Agavendicksaft im Vergleich zu Haushaltszucker

Im Vergleich zu normalem Zucker, hat die sirupartige Flüssigkeit der Agave einige Vorteile: Die hohe Süßungskraft des Agavendicksafts hat zur Folge, dass man weniger verwendet, um dieselbe Süße (durch Haushaltszucker) zu bekommen. Dadurch reduziert sich der Zuckerkonsum. Des Weiteren beinhaltet Agavendicksaft weniger Kalorien im Vergleich zu Zucker auf 100 Gramm. Somit können durch das Substitut Kalorien eingespart werden. Außerdem eignet er sich aufgrund seiner flüssigen Konsistenz sowohl zum Süßen von Flüssigkeiten als auch von Speisen.[9] Und auch der Glykämische Index steigt bei Agavendicksaft wesentlich langsamer an, als der des Haushaltszuckers.[10]
Allerdings gilt es auch folgende Nachteile zu beachten: Obwohl die Süßungskraft des Agavendicksafts recht hoch ist und in Folge weniger verwendet werden muss, bleibt es ein Süßungsmittel, das einen Zuckergehalt aufweist. Und aufgrund des hohen Anteils an Fructose, eignet er sich nicht für Menschen mit Fructoseintoleranz. Auch sollte der ökologische Aspekt beachtet werden: Agavendicksaft stammt oft aus Mexiko und die Transportwege nach Europa sind weit. Und auch durch die hohe Nachfrage entsteht eine Tendenz zum Aufbau einer Monokultur. Deswegen ist der Agavendicksaft in Nachhaltigkeitsaspekten zu hinterfragen.[7]

 

Ist Agavendicksaft besser als Zucker? 

Wie bereits als Vorteil genannt, ist ein entscheidendes Kriterium, warum Agavendicksaft besser als Zucker ist, die Dosierung: Man verwendet weniger des natürlichen Süßungsmittels als von herkömmlichem Zucker zum Süßen. Verglichen mit raffiniertem Zucker enthält Agavendicksaft Spurenelemente und Mineralien, welche aus der Agavenpflanze stammen. Allerdings sind sie nur in sehr geringen Mengen vorhanden, weshalb man nicht sagen kann, dass Agavendicksaft viel nährstoffreicher ist. Aufgrund des hohen Fructoseanteils sollten besonders Menschen mit einer Unverträglichkeit beim Verzehr vorsichtig sein.[11] Allerdings ist Agavendicksaft ein natürliches, nicht industriell gewonnen und nicht chemisch weiter verarbeitetes Süßungsmittel. Bei der Herstellung von Zucker wird hingegen die Zuckerrübe industriell weiterverarbeitet.

 

Agavendicksaft in unseren veganen Snacks 

Viele unserer Snacks sind mit Agavendicksaft gesüßt, wie zum Beispiel die leckeren LoveRaw Erdnuss Butter Cups oder auch die knackig-nussigen Müsliriegel von Foodloose in der Kokosvariante Coco Caramella.
LoveRaw ist ein Start Up aus London, welches die vegane, glutenfreie und ohne raffinierten Zucker gesüßte Variante der bekannten Butter Cups auf den Markt gebracht hat. Die kleinen Cups sind mit knackiger Schokolade umhüllt und im Inneren befindet sich ein weicher Erdnuss-Kern.
Foodloose stammt aus Hamburg und hat sich auf die Herstellung nussiger Müsliriegel spezialisiert. Es gibt sie in nussigen und fruchtigen Varianten.
Alle Produkte findet ihr selbstverständlich in unserem Shop.

 

 

Quellen:

[1] https://www.wir-essen-gesund.de

[2] https://www.praxisvita.de

[3] https://www.edeka.de

[4]https://www.alnatura.de

[5] http://www.ernaehrung.de

[6] https://vegawatt.de

[7] https://www.rundumgesund.de

[8] https://eatsmarter.de

[9] https://www.smarticular.net

[10] https://www.vital.de

[11] https://praxistipps.chip.de

Clara Feuerstein
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Deliciously Ella - Die Story dahinter

Deliciously Ella - Die Story dahinter

Die Geburtsstunde von Deliciously Ella

 Das Leben von Ella Mills hat sich im Jahr 2012 komplett verändert, als sie aufgrund von chronischen Erkrankungen ihre Lebensweise und vor allem ihre Ernährung komplett umgestellt hat. Sie ernährte sich ab diesem Zeitpunkt komplett pflanzlich und verzichtete von heute auf morgen auf ihre geliebten Gummibärchen und Pasta mit Pesto-Gerichte. Ella begann einen Blog ins Leben zu rufen. Dieser diente als Plattform über ihre neue Lebensweise zu berichten und mit ihrer Community zu kommunizieren.[1] Die Community wuchs und Ella begann mit einem kleinen Team Supper Clubs, Vorträge und Workshops zu organisieren. Wenig später erschien ihr erstes Kochbuch. Dieses Buch war der Durchbruch, denn schon vor Verkaufsstart war die erste Auflage aufgrund der hohen Anzahl an Vorbestellungen ausverkauft. Kurz darauf lernte Ella ihren derzeitigen Ehemann Matt kennen und die beiden fingen gemeinsam an, die Marke DeliciuslyElla aufzubauen und zu etablieren.[2] 

Aufbau des Unternehmens und Teams rund um Ella 

Ella und Matt begannen, ein richtiges Team für ihre Marke Deliciously Ella aufzustellen und zusammen mit Fachleuten einen Businessplan zu entwickeln. Die Anfänge verliefen nicht immer einwandfrei und die beiden kamen an ihre Grenzen, aber sie gaben nicht auf und das hat sich ausbezahlt. Die ersten Produkte wurden in Englands Supermärkten und Drogerien eingeführt. Das gesamte Sortiment ist vegan, glutenfrei und ohne raffinierten Zucker gesüßt. In den folgenden Jahren brachte Ella auch weitere Bücher auf den Markt, die in über 20 Sprachen übersetzt wurden.[2]

 

Deliciously Ella: Eine Marke etabliert sich

Die Marke Deliciously Ella wuchs immer stärker und Ella entwickelte in den folgenden Jahren immer mehr Produkte und brachte diese auf den Markt. Ebenfalls eröffnete sie ihr Deli im Herzen Londons. Dort bietet ihr Küchenteam verschiedene Speisen wie Avocadotoast oder Porridge zum Frühstück, Curries oder Salate zum Mittagessen sowie Kuchen und Matcha Latte zum Nachmittagssnack an.[3] Daneben wächst auch ihre Social Media Community stark: Ella hat mittlerweile über 1,7 Millionen Follower auf Instagram und postet täglich Einblicke aus ihrer Freizeit und ihrem Berufsalltag.[4] Daneben ist auch die Deliciously Ella App, in der regelmäßig neue Rezepte und Yoga-Videos hochgeladen werden, im App Store erhältlich. Und auch auf der Tonspur kann man Ella zu aktuellen Themen verfolgen: Anfang März 2020 ist die fünfte Serie des Deliciously Ella Podcasts gestartet. Dort berichten Ella und ihr Mann Matt über diverse Gesundheits- und Ernährungsthemen und laden meistens Gäste ein, welche sie zu aktuellen Themen interviewen.[5] Und auch auf Youtube hat Ella einen Kanal, indem sie verschiedene Rezepte vorkocht.[6] Und auch im privaten Leben von Ella hat sich einiges verändert, denn sie ist vergangenen Jahres Mama geworden und ist trotzdem nach wie vor aktiv am Geschäft beteiligt.

Die Geschichte von Deliciously Ella hört sich nach einer echten Erfolgsstory an, oder? Und genau das ist es auch. Ella versteht, was sich ihre Community wünscht und erkennt die neusten Trends der pflanzlichen Ernährung und des bewussten Lebensstils und schafft es zu begeistern.

 

Deliciously Ella Produkte bei Pausenfudder

Ellas Produktsortiment wird immer größer und wir haben die meisten ihrer Produkte für euch im Sortiment. Die leckeren Energy Balls sind in alle fünf Varianten bei uns erhältlich: Leckere Datteln werden mit verschiedenen Nüsse und anderen Trockenfrüchten zu feinen Kugeln gerollt und sind der ideale Wegbegleiter für unterwegs. Aber auch die neuen Nut Butter Balls haben es uns besonders angetan: Zwei kleine Balls mit super cremigem Nussmus sind in den Snack-Packungen enthalten. Das war noch nicht alles – Ella bietet auch eine tolle Alternative zu herkömmlichen Schokoladen-Cups an, denn die Zutatenliste ihrer Almond Butter & Salted Caramel- und Double Chocolate Caramel Cups ist so kurz wie möglich gehalten und kommt ganz ohne raffinierten Zucker oder tierische Produkte aus. Zum Frühstück könnt ihr zwischen sechs verschiedenen Müslis oder Haferflockenriegeln wählen. Alle Produkte von Deliciously Ella sind natürlich vegan und glutenfrei. Ganz neu haben wir jetzt auch für euch die ersten herzhaften Cracker in den Geschmacksrichtungen Kichererbse, Süßkartoffel und Rote Beete im Sortiment.  

[1] Buch: Deliciously Ella – Für jeden Tag (Bloomsburry Verlag Berlin), S.7, 4. Auflage (2017).

[2] Buch: Deliciously Ella – The Plant-Based Cookbook (Berlin Verlag), S.8-17, 1. Auflage (2019).

[3] https://deliciouslyella.com

[4] https://www.instagram.com

[5] https://deliciouslyella.com

[6] https://www.youtube.com

Clara Feuerstein
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Veganuary – Was ist das und wer macht mit?

Veganuary – Was ist das und wer macht mit?

Zur Organisation und Mission von Veganuary

„Veganuary“ setzt sich aus den Vegan und January – auf deutsch Januar – zusammen.

Die Idee dahinter ist, sich im Januar komplett vegan zu ernähren, also auf alle Produkte, die von Tieren stammen, zu verzichten. Somit steht „Veganuary“ erstens für den veganen Januar und zweitens, ist es eine gleichnamige Organisation. Sie unterstützt Teilnehmer dabei, sich vegan zu ernähren, Neuproduktentwicklungen mit dem Ziel eine nachhaltige, pflanzliche Ernährung zu verbreiten voran zu bringen.

Ab Januar 2020 ist die Organisation „Veganuary“ erstmalig auch offiziell in Deutschland vertreten. Ursprünglich stammt die gemeinnützige Organisation aus Großbritannien und wurde 2014 gegründet. Mittlerweile haben bereits über eine halbe Million Menschen mitgemacht.

Mitmachen bei Veganuary - dem veganen Januar!

Das ist total einfach! Über die Website veganuary.com könnt ihr euch kostenlos anmelden und erhaltet den ganzen Januar Rezepte, Restaurantempfehlungen und hilfreiche Tipps. Das ist besonders für alle, die sich bisher nicht vegan ernährt haben, ein super Angebot zur Starthilfe. Aber auch für alle, die sich bereits pflanzlich ernähren, lohnt es, um neue Ideen zu bekommen.

Prominente Gesichter wie Schauspieler Joaquin Phoenix, Comedian Kaya Yanar oder Schauspielerin Jana Pallaske zählen zu den Unterstützern von Veganuary. Auch Blogger wie HelloPippa oder Heylilahey berichten auf ihren Blogs über Erfahrungen mit Veganuary. Am besten einfach mal vorbei schauen - für alle die sich noch unsicher sind, ob sie mitmachen und gerne Erfahrungsberichte lesen möchten.

Auswirkungen der Veganuary-Bewegung

Die Kampagne führt dazu, dass Hersteller, Supermärkte und Restaurants ihr Spektrum an pflanzlichen Alternativen immer mehr erweitern. Allein 2019 wurden 200 neue vegane Produkte und Menüs für Veganuary auf den Markt gebracht. Die britische Supermarktkette Sainsbury’s wird beispielsweise ab Januar 2020 die Eigenmarke „Plant Pioneers“ in ihre Märkte und den Online-Vertrieb bringen, die fleischlose Burger Patties oder Jackfrucht-Fleischalternativen enthält.

Eine Umfrage aus Großbritannien zeigt, dass allein 75% der Veganer sich erst seit den letzten fünf Jahre pflanzlich ernähren. Dies zeigt, dass die Bewegung noch viel Potenzial in den nächsten Jahren hat und das Thema erst in den Startlöchern steht.

Wer fragt sich, wie nachhaltig der Veganuary ist? Also wie viele Teilnehmer langfristig der veganen Ernährung treu bleiben? Nach Zahlen der Organisation gaben sechs von zehn Teilnehmern an, zu planen sich über den Januar hinaus pflanzenbasiert zu ernähren. Auch sagten 82% der Teilnehmer, dass die vegane Ernährung einfacher ist, als sie erwartet haben.  

Aber auch für diejenigen von euch, die eine vegane Ernährung nur einen Monat testen möchten, kann dies positive Auswirkungen haben: 75% der Teilnehmer berichteten, dass sie eine Verbesserung der Gesundheit wie besseren Schlaf und Gewichtsverlust spürten.

Wenn ihr euch für eine vegane Ernährung entscheiden solltet, ist es natürlich wichtig sich ausgewogen zu ernähren, damit keine Mangelerscheinungen auftreten. Es wird die Einnahme von Vitamin B12 als Supplement empfohlen, da dieses Vitamin primär in tierischen Produkten vorzufinden ist.

Wer Lust bekommen hat, sich für einen Monat oder länger vegan zu ernähren, sollte unbedingt im Januar 2020 mitmachen – Veganuary #wirsinddabei

Clara Feuerstein
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Vom Croupier zum Unternehmer

Vom Croupier zum Unternehmer

Wir lieben unseren Job, Croupier zu sein , bedeutet jeden Tag Spektakel und Herausforderungen. Das mögen wir. Das Bild wurde vor ein paar Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff aufgenommen. Wir befuhren mit der Island Princess sechs Monate den Atlantik und Pazifik. Unser damaliges Zuhause, die 8qm große Kabine ist teilweise zu sehen 🙂
Wieder festen Boden unter den Füßen und ein paar Jahre später nahmen wir die nächste Herausforderung an und entschieden, eine Familie zu gründen. Mit Erfolg!
Wir haben mittlerweile zwei großartige Kinder. Ab dem Zeitpunkt wurde es schwierig, Kinder und den Beruf des Croupier in Vollzeit zu vereinen. Eine Idee musste her.
Seit längerem interessiert uns gesunde Ernährung, doch erst das ratlose Starren in den firmeneigenen Snackautomaten brachte den Stein ins Rollen.
Wir gründeten Pausenfudder. Unsere Ziele sind hochgesteckt. Wir wollen die Welt ein bisschen besser machen und die Essgewohnheiten unserer Kunden revolutionieren. Heutzutage ist Zeit knapp und nicht jeder hat Zeit sich sein Essen für den Tag vorzubereiten. Unsere Snacks sind ideal für unterwegs. Der Happen zwischendurch auf Geschäftsreisen, die große Pause in der Schule oder ein schnelles Frühstück auf dem Weg ins Büro.
Pausenfudder handelt mit nachhaltigen, gesunden Snacks, die nicht nur etwas für die Umwelt tun. Unsere Produkte machen Spaß!
Mit unserem Sortiment probieren Sie Neues, lernen die Freude am snacken kennen.
Unser Motto:  Besser Snacken mit Pausenfudder. Schluss mit der Trägheit am Nachmittag. Tun Sie sich etwas Gutes. Ein Umdenken sollte stattfinden und Sie können jetzt damit anfangen.
Kay Höppner
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Sind Datteln wirklich gesund?

Sind Datteln wirklich gesund?

Datteln: Erfahre mehr über die erstaunlichen Eigenschaften der Wüstenfrucht

In veganen Snacks und Süßigkeiten tauchen Datteln immer wieder auf. Was wisst Ihr über die Früchte aus der Wüste?  

Ihr habt bestimmt auch schon negative Kommentare gehört: Datteln haben so viele Kalorien, die haben so viel Zucker und von denen darfst du nicht so viel essen. Stimmt auch alles mehr oder weniger, aber ist es denn wirklich negativ zu bewerten? 

Ich möchte Euch ein paar grundlegende Informationen über die Dattel nicht vorenthalten. Weltweit gibt es ca. 1500 Dattelsorten, davon sind rund 450 in der Heimat der Dattelpalme, dem Irak angesiedelt. In Deutschland kennen wir hauptsächlich nur die Sorten Medjool und Deglet Nour. Angebaut werden die Datteln vorwiegend im nahen Osten und Nordafrika.

Vegane Ernährung und Datteln

In der veganen Ernährung sind Datteln kaum noch wegzudenken. Du kannst sie in Speisen oder Aufstrichen als natürliches Süßungsmittel verwenden. Vegane Snacks, Rohkostriegel oder Energy Balls basieren häufig auf Datteln. Durch ihre süße und klebrig, cremige Konsistenz sind sie ideal für die Herstellung solcher Leckereien. Besonders wenn Du auf industriellen Zucker verzichten möchtest sind Datteln einfach eine tolle Nascherei.

Wo kann man Datteln kaufen?

Datteln kannst du in vielen Onlineshops ganz bequem bestellen. In vielen Supermärkten und beim Gemüsehändler um die Ecke sind Datteln in der Regel auch zu bekommen.

Beim Kauf, oder vor dem Verzehr solltest du Folgendes beachten: 

  • Die Datteln sollten nicht zu hart sein. Wenn sie schon hart wie Stein sind, oder einen leicht chemischen Geruch haben, lieber die Finger davon lassen.
  • Datteln von guter Qualität haben eine wachsartige Konsistenz und haben einen schimmrigen Glanz. 

Sind Datteln gesund?

Nun wollen wir langsam zum Kernthema vorstoßen. Sind Datteln gesund? Ich habe ein paar Eigenschaften zusammengetragen. Meiner Meinung nach bleibt nach dem Lesen all dieser Informationen kein Zweifel.

Datteln: Ein echter Energielieferant

Datteln zu essen kann Dir einen echten Energieschub geben. Sie sind genau das, was Du brauchst wenn am Nachmittag langsam die Müdigkeit einsetzt, oder Dir der Magen in den Kniekehlen hängt. Anstatt Energie aus der Dose in Form von zuckerhaltigen Getränken, probiere lieber mal Datteln zu essen. Die Ballaststoffe in Datteln helfen Dir länger konzentriert und wach zu sein. In Datteln ist kein industrieller Zucker enthalten.Die komplexen Kohlenhydrate werden vom Körper langsamer verdaut. Den gefürchteten „Zucker Crash“ kannst Du so vermeiden.

Datteln stärken Dein Immunsystem und Deine Knochen

Datteln sind ein wahres Superfood. Sie sind reich an Magnesium,Selen und vielen anderen Vitaminen und Mineralien. In vielen Studien wird Selen zugesprochen, Krebs vorbeugend zu sein.

Die vielen Mineralstoffe in Datteln sind gut für die Stärkung Deiner Knochen, besonders in höherem Alter, wenn die Knochen allmählich schwächer werden.

Datteln fördern Deine Verdauung

Datteln sind reich an löslichen Ballaststoffen. Die Dattel ist ein gutes Hilfsmittel, wenn Du Probleme mit der Verdauung und Deinem Darm hast. Die löslichen Ballaststoffe sorgen für eine gute Verdauung. Das alte Hausmittel von Deiner Oma bei Verstopfung Trockenfrüchte, wie Datteln oder Trockenpflaumen zu essen, ist also ein guter Tipp.

Lustigerweise helfen Datteln aber auch bei Durchfall. Sie helfen, Deinen Verdauungstrakt wieder in ein gutes Gleichgewicht zu bringen.

Reduziere Dein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall

Du kannst mit Datteln dein Herz-Kreislauf-System stärken. Die süße Wüstenfrucht hilft bei der Reduzierung von schlechtem Cholesterin. Ein zu hoher Cholesterinwert ist einer der Hauptgründe für Herzinfarkt, oder einen Schlaganfall.

Die hohen Magnesium und Kaliumwerte sind hervorragend für Dein Herz und helfen den Blutdruck zu senken. Das trägt ebenfalls enorm dazu bei, Herzerkrankungen zu reduzieren.

Bekämpfe deine Allergien

Datteln enthalten einen hohen Anteil an organischem Schwefel, von dem bekannt ist, dass er bei der Linderung allergisch hervorgerufener Reaktionen hilfreich sein kann.  Organische Schwefel Verbindungen können laut Studien dazu beitragen die Anzahl und die Intensität von allergischen Reaktionen zu verringern.

Mit Datteln den Eisenhaushalt ausgleichen und Anämie bekämpfen

Anämie, umgangssprachlich Blutarmut oder Blutmangel genannt, ist eine typische Folge der westlichen Ernährung. Zuviel Fett, industrieller Zucker und wenig Obst und Gemüse. Datteln sind voller Mineralstoffe und enthalten eine Menge Eisen. Sie eignen sich also hervorragend um Anämie vorzubeugen. 

So wichtig können Datteln in der Ernährung sein

Wenn Du Datteln in Deine Ernährung fest einbindest, wirst du noch weitere Annehmlichkeiten feststellen. Die Dattel beinhaltet viele Ballaststoffe und Vitamine. Nahrungsmittel mit diesen Eigenschaften heben die Laune, können zu Gewichtsverlust beitragen und Deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit wird positiv beeinflusst.

Warum isst man Datteln roh?

Viele  vegane Snacks auf Dattelbasis sind roh hergestellt. Das heißt, sie wurden während der Produktion keinen Temperaturen von über 45 Grad ausgesetzt. Das ist Voraussetzung, das alle Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe erhalten bleiben. Nur in rohem Zustand bringt Euch die Dattel die volle Power und Ihr kommt in den Genuss der oben aufgezählten Eigenschaften.

Erstaunlich wie gut uns diese Früchte tun. Beim nächsten Mal wenn ihr Lust auf Süsses habt, probiert doch mal eine Dattel, anstatt Schokolade. Euer Körper wird es euch danken. Stöbert mal bei unseren Rohkostriegeln. Wir haben viele leckere Snacks auf Dattelbasis.  

Fazit

Datteln sind gesund. Sie sind randvoll mit wichtigen Nährstoffen und ein toller Energielieferant. Ein tolles Süßungsmittel für Süßigkeiten und vegane Speisen. Natürlich besteht eine gesunde Ernährung nicht nur aus Datteln. Dazu gehört noch viel mehr. Zu einer ausgewogenen Ernährung gehören Obst und Gemüse, wovon die meisten zu wenig zu sich nehmen. Datteln bereichern auf jeden Fall eine ausgewogene Ernährung. Das Sprichwort,: „Zu viel des Guten“, kennt ihr ja aber auch? Wenn man es mit den Datteln übertreibt, können auch sie zu Übergewicht führen und eure Oma hatte auch Recht, man soll nicht so Viele davon essen 🙂 Sehr viele Datteln können abführend wirken.

Ich denke die positiven Eigenschaften übertreffen die wenigen Negativen. Wer Datteln mag, sollte sie auf jeden Fall in die Ernährung einbinden.

Mir nimmt auf jeden Fall keiner meine Datteln. Viel zu lecker! Und eines sollten wir auch nicht vergessen. Essen soll auch Spaß machen!

In diese Sinne bis zum nächsten mal Euer Kay

 

Kay Höppner
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